Erstes Licht | Yoga und Poesie im Morgengrauen

Wichtige Information

Dauer der Praxis: 90 Minuten. Für alle Niveaus geeignet. Alle Teilnehmenden werden gebeten, ihre eigene Yogamatte mitzubringen. Türöffnung um 6.45 Uhr.

Dauer

Gäste verbringen hier normalerweise 1.5 Stunden.

Event Informationen

11.10.2026
Bellinzona

Beschreibung

Erstes Licht | Yoga und Poesie im Morgengrauen Sonntag, 11. Oktober 2026 | 07.00 Uhr Sconfinare Festival

Im Morgengrauen hat die Piazza del Sole eine andere Stimme. Noch bevor die Begegnungen und Worte des Tages beginnen, fällt das Licht langsam in den Raum des Festivals und lädt zu einer anderen Form des Zuhörens ein: zum Hören des Atems, des Körpers, der Stille, die jedem Wort vorausgeht. Aus diesem Übergang entsteht Erstes Licht, das neue Erlebnis des Sconfinare Festival 2026.

Von 07.00 bis 08.30 Uhr führt die Yogalehrerin Roberta Beffa die Teilnehmenden durch eine Praxis, in der sich Asanas (Körperhaltungen) und Pranayama (Atemübungen) auf behutsame Weise abwechseln und dazu einladen, den eigenen Körper wahrzunehmen, zuzuhören und innere Ruhe zu finden. Im Verlauf der Praxis wird Michele Corengia, Dichter und Experte für Medical Humanities, ausgewählte Gedichte vortragen: Worte, die die Bewegung begleiten, Räume der Aufmerksamkeit öffnen und in der Stille des Morgens nachklingen.

Eine sinnliche und zugleich besinnliche Erfahrung, um den anbrechenden Tag zu begrüssen, innezuhalten, sich selbst zuzuhören und das Festival aus einer anderen Perspektive zu erleben: nicht nur durch Denken und Dialog, sondern auch durch Körper, Atem und Licht.

Roberta Beffa absolvierte 2022 eine 400-stündige Ausbildung an der Libera Scuola di Hatha Yoga Hamsa in Lugano nach der Pranayoga Method von Meister Maurizio Morelli. Seither vertieft sie ihre Praxis kontinuierlich durch Weiterbildungen, die es ihr ermöglichen, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zu erweitern und zu verfeinern. Im Mittelpunkt ihrer Lektionen steht die Wahrnehmung des eigenen Körpers. Indem sie Gleichgewicht, Kraft und Konzentration fördert, lädt Roberta die Teilnehmenden dazu ein, sich mit dem gegenwärtigen Moment zu verbinden und zur Ruhe zu kommen – auf einem persönlichen Weg zu mehr Bewusstsein und ganzheitlichem Wohlbefinden.

Michele Corengia ist operativer Direktor der Fondazione Sasso Corbaro. In seiner Doktorarbeit erforschte er die Grenze zwischen Wirtschaft, Fürsorge und Poesie. Aus dieser Forschung entstand ein poetisch-existenzieller Schreibweg, der Körper, Atem und Verletzlichkeit als Orte von Beziehung und Sinn untersucht. In seinen Beiträgen verbindet er Reflexion und poetische Sprache, um Räume des Zuhörens und der Bewusstwerdung zu eröffnen, in denen die Sorge für sich selbst und für andere zu einer gemeinsamen Erfahrung wird.

Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Fondazione Sasso Corbaro durchgeführt.

ab CHF 20.00